Willkommen, Bienvenue, Welcome.
Sorry, das Klischee musste zur Begrüßung sein. Braucht die Musicalwelt ein weiteres Blog? Ich weiß es nicht, aber da ich gerne meinen Senf zu allem gebe, verfasse ich auch gerne Beiträge für die unendlichen Weiten des Netzes. Leider ist in der deutschen Musicalszene ein Dialog nur sehr schwer möglich. Dies hat man länger andauerndes Gastspiel in einem recht bekannten Musicalforum wieder mal zu deutlich bewiesen. In meinem Blog kann mir nun niemand mehr widersprechen. Muahaha. Nein, im Ernst. Ich habe es immer schade gefunden, dass es so wenig Austausch gibt zwischen "Machern", d.h. Autoren, Komponisten, Regisseuren, usw., den Darstellern auf der Bühne und den "Liebhabern" die sich im Dunkel der Theatersäle tummeln. Musicalwebseiten und Foren verlieren sich fast immer in den Niederungen schwärmerischer Anbetung der Darsteller oder einzelner Musicals, eine sachliche Auseinandersetzung ist nicht möglich. Da wo es zu Diskussionen zwischen sachlichen "Liebhabern" der Musicalszene gekommen war, zu denen sich sogar einige professionelle Kreative gesellten, verlor man sich leider allzu häufig in verbissenen Grabenkämpfen, Beleidigungen und mimosenhaftem Beleidigtsein, während sich die Forenbesitzer fein raushielten. Auch hier war keine gesunde Diskussionskultur zu sehen. Schade. Vor allem wenn man bedenkt, dass sich doch eigentlich "Gleichgesinnte" treffen, die alle die Liebe zu einem gerade in Deutschland oft schief angesehenen Genre eint.
Was also soll dieser Blog werden, außer der Egotrip eines ehemaligen Forenaktivisten, der größtenteils die Lust verloren hatte, sich irgendwo konstruktiv an Diskussionen zu beteiligen und der seine Gedanken nun lieber hier in die Tasten haut? Ich weiß nicht. Ich werde in loser Reihenfolge News einstellen, die ich in den Weiten des Internets aufgabele, meinen Senf zu Themen geben, die mir auf der Seele liegen und einfach mal schauen wie sich die Sache entwickelt. Auch wenn ich inhaltlich nicht oft mit einem gewissen österreichischen Blogbesitzer übereinstimme, finde ich seine Arbeit doch interessant genug um sie mir zum Vorbild zu nehmen.
Let the good times roll!
Lieber Darth, danke für deinen Blog. Es ist ein Jammer, dass eine differnzierte Ausseinandersetzung mit dem Genre Musical(von aussen aber auch von innen) nicht eine breitere öffentlichere Anhängerschaft und Tradition findet und man in die Tiefen des Netzes eintauchen muss, um Gleichgesinnte zu finden. Natürlich würde uns eine Kritik-Kultur für das Musical wie sie in UK und USA besteht, nicht vor schlechten und/oder schlecht besetzten und Inszenierungen dergleichen schützen, doch würde es die Augen öffnen über die Vielseitigkeit, Verschiedenheit und Raffinesse des Genre Musical und dessen Ausführung, das in Dt ja meistens/zu oft den Stempel Stage oder geldbringende Produktion im Spielplan der Stadttheater hat. Daher erfreue ich mich über diese kleine Insel und werde dich weiter begleiten...gruss zorro
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